© Bild: Maria Nasswetter

Alles Reis

Reis lässt sich in eigentlich in der Küche nicht wegdenken. Er ist sehr vielseitig verwendbar, bekömmlich und lässt sich auf unterschiedliche Art zubereiten. Die Vielfalt an Reissorten ist bemerkenswert. Langkornreis wie Basmati oder Jasmin haben eine lockere, körnige Konsistenz und ein feines Aroma. Rundkornreis enthält mehr Stärke und eignet sich besonders gut für cremige Speisen wie Risotto oder Desserts. Dazwischen gibt es zahlreiche Spezialsorten, etwa schwarzen Reis, roten Reis oder Wildreis, die nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch Akzente setzen. Jede Sorte bringt ihren besonderen Geschmack und die jeweiligen Eigenschaften mit.

Die Basis für Risottos und weitere Ideen

Für die Zubereitung eines klassischen Risottos wird eine Zwiebel sowie zwei Knoblauchzehen geschält und fein gewürfelt. In einem Topf werden fünf Esslöffel Olivenöl bei mittlerer Hitze erhitzt und die Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin glasig angeschwitzt. Weiters werden dreihundertfünfzig Gramm Risotto-Reis, hinzugegeben und unter ständigem Rühren zwei bis drei Minuten mitgedünstet.

Anschließend wird der Reis mit zweihundert Millilitern trockenem Weißwein abgelöscht und gut verrührt. Ein Liter heiße Gemüsebrühe wird nach und nach zum Reis gegeben, wobei regelmäßig gerührt wird, damit der Reis die Flüssigkeit gleichmäßig aufnehmen. Dieser Vorgang wird fortgesetzt, bis der Reis gar ist, jedoch noch einen leichten Biss aufweist. Wer einen Thermomix besitzt, der kann, ohne dabeistehen zu müssen, jedes gewünschte Risotto damit herstellen lassen. Zu guter Letzt werden bei diesem klassischen Risotto Butter, geriebener Parmesan sowie der Saft einer Zitrone unter das Risotto gehoben.

Gebratener Reis als schnelle Alternative

Wem Beilagen-Reis vom Vortag übergeblieben ist, oder absichtlich mehr zubereitet hat, dem kann ein gebratener Reis mit Ei empfohlen werden. Es geht sehr schnell, schmeckt vorzüglich und macht gut satt.

Eine Pfanne oder ein Wok wird erhitzt und etwas Öl darin heiß gemacht. Anschließend wird der bereits gegarte Reis hineingegeben und bei hoher Hitze unter ständigem Rühren angebraten. Der Reis wird mit Pfeffer und Salz oder alternativ mit Sojasauce, etwas Zitronensaft und Thymian gewürzt. Danach werden die Eier verquirlt, über den Reis gegossen und gründlich untergerührt, sodass sich kleine, lockere Eierstückchen bilden. Zum Abschluss wird das Gericht nochmals mit Pfeffer und Salz oder Sojasauce abgeschmeckt. Die Dauer des Anbratens richtet sich nach der gewünschten Bräune und Konsistenz von Reis und Ei. In der Regel wird der Reis etwa zehn Minuten angebraten, bevor die Gewürze und das Ei hinzugefügt werden. Danach wird das Gericht noch einmal ungefähr zehn Minuten weitergebraten, damit sich die Aromen gut verbinden und eine angenehme Textur entsteht. Nach Lust und Laune kann zusätzlich Gemüse oder Fleisch als Ergänzung dienen. Entscheidet man sich für die Beigabe von Fleisch, muss dieses bereits zu Beginn angebraten werden. Als einfache und schnelle Variante eignet sich dieses Gericht hervorragend als warme Speise zum Frühstück oder zum Brunch.

Die süße Variante – Milchreis

Für einen klassischen Milchreis werden ein Liter Milch und zweihundertfünfzig Gramm Rundkornreis in einen ausreichend großen Topf gegeben und unter gelegentlichem Rühren langsam erhitzt. Sobald die Milch zu köcheln beginnt, wird die Hitze reduziert, damit der Reis sanft quellen kann und nicht anbrennt.

Nach etwa fünfundzwanzig bis dreißig Minuten ist der Reis weich und hat die Milch weitgehend aufgenommen. Nun werden eine Prise Salz, zwei Esslöffel Zucker sowie nach Belieben das Mark einer halben Vanilleschote oder ein wenig Vanillezucker hinzugefügt und gut untergerührt.

Zum Servieren wird der Milchreis warm in Schüsseln gefüllt und nach Geschmack mit Zimt und Zucker bestreut. Kalt serviert schmeckt der Milchreis ebenso.