© Bild: Maria Nasswetter

Der Sonne entgegen...

Wer wochenlang im Nebel sitzt, der sehnt sich nach Sonne. Manche Menschen können es hinnehmen, andere leiden an dem Sonnenmangel. Oft gelingt es, der Sonne entgegenzufahren, indem man sich hinauf auf den Berg begibt. Das sollte man nutzen, gerade wenn man den Nebel schon leid ist. Der Februar zeichnet sich eben durch kurze Tage, oft hartnäckiger Nebel und durch einen Himmel, der oft über Wochen hinweg im Grau verharrt, aus. Gerade dieses Grau-in-Grau, das schier endlos und niemals mehr aufzuhören scheint, drückt die Stimmung. Interessanterweise gibt es Menschen, die dem Nebel etwas mystisch-schönes und heimeliges abgewinnen können und nicht so sehr unter dem Sonnenmangel leiden.

Alternativen suchen und genießen

Sind die Tage kurz und nebelig, dann können Möglichkeiten und ein Ausgleich gesucht und gefunden werden, will man sich nicht mehr mit der nebeligen Angelegenheit arrangieren. Schon kleine Veränderungen im Alltag können helfen, mehr Licht, Energie und Zuversicht zu finden. Wer die Möglichkeit hat, sollte das Licht aktiv suchen.

Ortswechsel

In vielen Regionen bedeutet ein Ortswechsel, sich in höher gelegene Orte zu begeben, denn nicht selten liegt über dem Nebel strahlender Sonnenschein. Selbst ein kurzer Ausflug oder ein Spaziergang über der Nebelgrenze kann den Unterschied machen und den Körper mit echtem Tageslicht versorgen. Und auch dort, wo die Sonne verborgen bleibt, lohnt es sich, zur Mittagszeit nach draußen zu gehen. Tageslicht wirkt selbst dann, wenn der Himmel bedeckt ist, und in Kombination mit Bewegung entfaltet es eine spürbar belebende Wirkung.

Tageslichtlampen aufstellen

Auch in Innenräumen lässt sich viel tun, um dem Mangel an Helligkeit entgegenzuwirken. Offene Vorhänge, saubere Fenster und bewusst platzierte Spiegel helfen, das vorhandene Licht optimal zu nutzen. Tageslichtlampen helfen tatsächlich, besser in dieser dunklen Jahreszeit zurechtzukommen. Viele Menschen profitieren von Tageslichtlampen, die besonders am Morgen helfen können, die innere Uhr zu stabilisieren und die Stimmung zu heben. Helles, eher kühles Licht am Vormittag unterstützt den natürlichen Biorhythmus, während warmes, indirektes Licht am Abend für Ausgleich sorgt.

Mehr Farbe in den Alltag bringen

Neben dem Licht spielt auch Farbe eine wichtige Rolle. Kräftige Farbakzente in Kleidung, Wohnraum oder durch frische Blumen setzen bewusste Kontraste zum tristen Außen und wirken unmittelbar auf die Psyche. Ebenso sinnvoll ist es, den Körper von innen zu unterstützen. Im Falle eines Vitamin-D Mangels, sollte eine ärztliche Diagnose eingeholt werden. Da gibt es einige Möglichkeiten, einen Ausgleich zu schaffen.

Das Tageslicht bewusst wahrnehmen

Nicht zuletzt helfen kleine Rituale dabei, Licht bewusster wahrzunehmen. Frische Luft in den Raum lassen, am Fenster stehen und Tageslicht tanken und sich so immer wieder ein paar Minuten achtsam sein. Wer den Februar nicht als Endlosschleife des Winters betrachtet, sondern als Übergang, gewinnt an Gelassenheit. Wichtig ist, das Vertrauen zu erlangen, dass es besser wird, je mehr Zeit vergeht und dabei die Tage spürbar länger werden.

Sich im Freien aufhalten

Trotz Kälte, Wind, Regen und Schneefall ist das Aufhalten im Freien wichtig. Denn hier entstehen Glücks- und Entspannungsmomente, die wir alle brauchen. Es gibt bekanntlich kein schlechtes Wetter, sondern nur eine schlecht gewählte Kleidung. Vielleicht muss man kurz den eigenen Schweinehund überwinden, um dann festzustellen, dass das genau die richtige Entscheidung war. Auch wenn gerade nicht die Sonne scheint.