Eislaufen und Eishockey – eine Faszination für Kinder
Eislaufen und Eishockey üben gerade auf Kinder und vermutlich immer schon eine besondere Faszination aus. Kaum ist eine Eisfläche in der Nähe, zieht diese Tatsache nicht nur junge Menschen magisch an. Natürlich nicht jeden und manche fürchten sich davor, nicht gut genug eislaufen zu können und vor dem Ausrutschen. Denn das Gefühl als Anfänger, mitunter blitzschnell die Kontrolle zu verlieren und auf dem glatten Untergrund auszurutschen ist nicht für jeden überwindbar. Für Kinder ist Eislaufen oft eine der ersten Sportarten, bei der sie Geschwindigkeit, Gleichgewicht und Körperkontrolle gleichzeitig erleben. Jeder gelungene Schritt, jedes kurze Gleiten ohne Sturz wird zum kleinen Erfolg, der Selbstvertrauen schafft und Lust auf mehr macht.
Die Lust und Freude des Ausprobierens
Je früher Kinder die Lust am Rutschen, am Ausprobieren ausleben dürfen, desto schneller und eher lernen sie sich angstfrei und genussvoll auch am Eis zu bewegen. Und davon hängt ab, wie die Umgebung, die nächsten Bezugs- und Aufsichtspersonen mit dem Scheitern und dem Erfolg und Misserfolg umgehen. Vielleicht dominiert mehr die Vorsicht, vielleicht das einfach drauflos, je nachdem wie der Charakter ist und welche bisherigen Erfahrungen ein Kind und Erwachsener gemacht hat. Kinder erleben unmittelbar, dass Übung Fortschritt bringt. Diese direkte Rückmeldung motiviert und sollte möglichst erlebt werden dürfen und ohne Bewertung stattfinden. Eislaufen findet meist im Winter statt, einer Jahreszeit, die ohnehin mit Erwartungen, Ferien und besonderen Erlebnissen verbunden ist. Das Eis, auf dem man läuft, kann damit zu einem Ort werden, an dem Bewegung, Spiel und Gemeinschaft erlebt werden kann.
Die Faszination des Eishockeys
Eishockey steigert diese Faszination noch einmal deutlich. Der Sport verbindet das Gleiten auf dem Eis mit einem schnellen Spiel, klaren Regeln und sichtbarem Teamgeist. Kinder sind oftmals am meisten von der speziellen Ausrüstung fasziniert. Denn das sehr rasante Spiel mit dem eiligen Puck, dass es gerade Kindern, die womöglich ungeübt beim Zusehen eines Eishockeyspiels sind, manchmal schwerfällt, das Spiel der Mannschaften mitzuverfolgen. Der besonders auffallende Helm, die Schläger und Trikots verleihen dem Spiel einen fast heldenhaften Charakter. Wenn Kinder früh mit dem Eishockeyspiel beginnen, lernen junge Spielerinnen und Spieler, Verantwortung zu übernehmen, aufeinander zu achten und gemeinsam Ziele zu verfolgen. Tore werden zusammen gefeiert und Niederlagen gemeinsam verarbeitet. Das stärkt die sozialen Kompetenzen und fördert das Gemeinschaftsgefühl.
Eislaufhalle, Eislaufen im Freien oder ein zugefrorenes Gewässer
Sofern für das Publikum geöffnet lässt es sich in einer Halle das ganze Jahr über eislaufen. Die Frage stellt sich, ob es jemanden dermaßen begeistert, auch im Sommer auf dem Eis zu verbringen. Gerade Eiskunstläufer und Eishockeyspieler müssen das ganze Jahr hindurch üben. Im Winter bieten Eislaufhallen Schutz, wenn draußen allzu große Kälte herrscht. Andererseits ist bei Sonnenschein das Eislaufen im Freien ein Genuss. Und wer sich traut und sich nicht vor teilweise richtig holprigem Eis scheut, der erfährt und genießt das Eislaufen auf einem natürlich zugefrorenen Gewässer. Dabei ist selbstverständlich große Vorsicht geboten.
Diese Kombination aus Bewegung, Emotion und sozialem Erleben macht Eislaufen und Eishockey zu weit mehr als nur Sportarten. Sie werden zu prägenden Erfahrungen, die Erinnerungen schaffen und die Begeisterung für Bewegung oft ein Leben lang erhalten.
