Ernährung, Cholesterin und hoher Blutdruck
Obwohl die Neigung zu einem höheren Cholesterinwert meist genetisch bedingt ist, kann eine entsprechende Ernährung dabei unterstützen, dass dieser wieder sinkt. Genauso lässt sich mit entsprechenden Rezepten und wertvollen Lebensmittel und der bewussten Ernährung einiges verbessern. Abgesehen davon ist es ratsam auf allzu viel tierisches Fett und tierische Produkte zu verzichtet. Allerdings muss nicht zwingend nur vegetarisch oder vegan gegessen werden. Die vermutlich bei den meisten bekannte Ernährungspyramide zeigt ebenso deutlich, dass Gemüse und Salat, pflanzliche Öle, wenig Fleisch und Vollkornprodukte als Basis und Grundernährung dienen sollen. Hin und wieder Fleisch, wenn geht nicht zu fett, und besser noch Fisch ist dabei vertretbar.
Butter und Co, Transfette
Ab und zu ein frisches Brot, Vollkornbrot im Optimalfall mit Butter und vielleicht noch Schnittlauchröllchen darauf, sollte einen bewussten Genuss darstellen, vorausgesetzt man mag das. Das ist ein Beispiel dafür, dass es um bewussten Genuss geht. Oftmals wird Butter, Schmalz und Transfette verzehrt, ohne es wirklich mitzubekommen. In vielen Fertigprodukten befinden sich gehärtete oder teilgehärtete Lebensmittel. Wenn der Gusto auf etwas in Öl Herausgebackenes groß ist, besser selbst zubereiten. Dabei sind gesättigte Fette zu vermeiden. So ist beispielsweise Rapsöl gut erhitzbar. Auf keinen Fall darf das Öl rauchen. Ist das der Fall, dann sofort von der Herdplatte nehmen und abkühlen lassen. Danach muss das Öl fachgerecht entsorgt werden. In Wien stellen MA48 Müllabgabestellen spezielle Kübel zur Verfügung, die man mit altem Öl befüllen und dort abgegeben werden kann.
Gewohntes verlassen und Neues ausprobieren
Das Ungewohnte wird manchmal abgelehnt, weil Vorurteile und Vorbehalte bestehen. Wenn man schon immer Brot mit Butter und Marmelade zum Frühstück gegessen hat, dann fühlt es sich bei Änderung dieser Gewohnheit komisch an. Beschließt man plötzlich den Kaffee nicht mehr mit Milch zu trinken und trinkt den Kaffee schwarz, dann fühlt es sich vielleicht schlecht an und schmeckt nicht mehr so gut. Weil Gewohntes Sicherheit gibt. Gerade bei Kindern ist das beim Essen gut zu beobachten. Sie mögen mitunter Fertigprodukte lieber, weil diese Gerichte immer ganz gleich schmecken. Neues ausprobieren kann lustig und irritierend sein. Das gilt auch für Erwachsene. Es kann jedoch bewusster gesteuert werden. Hat man die neue Angewohnheit einige Zeit durchgehalten, mag man das andere nicht mehr. Das Herausfordernde ist diese Zeitspanne, bis das vormals Ungewohnte zur Gewohnheit wird.
Wichtig sind die Freude und gute Umsetzbarkeit
Es ist nicht ratsam, viel zu viel auf einmal zu ändern. Und Lebensmittel zu wählen, die man nicht wirklich mag. Der Fokus soll auf dem Wahrnehmen der eigenen Gewohnheiten sein. Die Überprüfung, was man beibehalten kann und was ein Leichtes wäre zu ändern. Und das lockere, lustvolle Ausprobieren. Wichtig ist auch, dass es schrittweise passiert. Das nicht gleich zu viel gewollt wird. Hat man dann bereits eine neue Angewohnheit etabliert, kann eine nächste Folgen. Genauso ist zulässig, etwas wieder zu lassen, wenn man damit doch nicht so gut zurechtkommt. Geänderte Essgewohnheiten sollten man gut in den Alltag, in die Familie und am Arbeitsplatz integrieren können. Denn sonst wird es über kurz oder lang wieder aufgegeben, wenn der Aufwand dafür viel zu groß ist.
Quellen:
Iburg, Anne, 2023: Köstlich essen - Cholesterin senken. Stuttgart: Trias Verlag
