Kräutersalz und Co
Mit Kräutern würzen ist eine bekömmliche Art, Speisen und Getränken besondere Geschmacksnoten zu verleihen. Es lassen sich Kräutersalze in unterschiedlicher Kombination herstellen. Pestos aus Basilikum oder Bärlauch sind sehr beliebt und schnell hergestellt. Kräuter in Töpfen sind sehr dekorativ und beduften jedes Zimmer und den Balkon. Es tut den Kräutern gut, wenn sie hin und wieder geschnitten und am Ende der Saison radikal abgeschnitten werden. Die Kräuter werden am besten auf einem Tablet, Tisch oder was gerade zur Hand ist, aufgelegt und getrocknet. Dann rebelt man beispielsweise den Thymian, um die harten Stängel zu entfernen. Man bröselt die getrockneten Kräuter und vermengt sie mit Salz. Einen Teil davon kann man in eine Kräutermühle geben, um so die Speisen damit zu würzen.
Getrocknete Kräuter und Blütenblätter für Speis und Trank
Wer sich auskennt und in südlicheren Regionen unterwegs ist, kann sich ein paar Lorbeerzweige zum Trocknen mitnehmen. Immer gilt dabei, dass man sich gut auskennt, um nicht in Gefahr zu geraten, etwas Giftiges und Ungenießbares zu erwischen. Genauso sollte man sich gut auskennen, will man Blütenblätter sammeln und trocken. Diese sind vor allem sehr dekorativ und hübschen jeden Salat und diverse Speisen ungemein auf. Will man Kräuter für Tees sammeln und trockenen, sollte man sich ebenso gut auskennen. Zudem ist darauf zu achten, ob nicht aufgrund eventueller Verunreinigungen die Pflanzen lieber nicht gesammelt werden. Daher ist wichtig, darauf zu achten, woher man sich die Kräuter holt, wenn dies nicht aus dem eigenen Garten oder vom Balkon geschieht.
Viel Basilikum fürs Pesto
Eine einfache, erfrischende und gesunde Mahlzeit lässt sich mit viel Basilikum, Pinienkernen, Parmesan und Olivenöl herstellen. Wer die Zeit und die Muse hat, der zerstampft mit der Hand und einem Stößel das Basilikum in einem Mörser. Dazu gibt man nach Belieben Pinienkerne dazu und zerstößt sie ebenso. Mit Salz abschmecken, mit Olivenöl zu einem Pesto verrühren und wer möchte, fügt noch ein wenig geriebenen Parmesan hinzu. Dazu passen gut Spaghetti oder andere Nudeln. Das Pesto lässt sich ein paar Tage in einem Glas im Kühlschrank aufheben.
Rindsbraten und Linsengerichte mit Lorbeerblättern
Gerade ein Rinderschmorbraten verträgt Lorbeerblätter und verleiht diesem somit eine besonders zarte Note. Hier kann man ein klassisches Rezept nach Belieben und Geschmack verfeinern. Die Lorbeerblätter gehören auf jeden Fall dazu.
Für einen klassischen Linseneintopf mit Lorbeerblatt werden Zwiebel, Karotten und Sellerie klein gewürfelt und in einem großen Topf mit etwas Öl glasig angebraten. Danach gibt man die gewaschenen Linsen dazu. Die orangenen Linsen brauchen weniger lange, bis sie essfertig sind, als andere Sorten. Hier der Hinweis, sich die Zubereitungsart auf der Packung durchzulesen. Man rührt sie kurz mit an, bevor alles mit Gemüsebrühe aufgegossen wird. Ein bis zwei Lorbeerblätter werden mitgekocht und verleihen dem Eintopf sein typisches, würziges Aroma.
Der Eintopf sollte bei mittlerer Hitze köcheln, bis die Linsen weich sind. In dieser Zeit kann man nach Belieben gewürfelte Kartoffeln oder etwas Speck hinzufügen, um das Gericht noch herzhafter zu machen. Gegen Ende der Garzeit wird der Eintopf mit Salz, Pfeffer und eventuell mit einem Schuss Essig abgeschmeckt. Vor dem Servieren entfernt man die Lorbeerblätter und streut frische Petersilie und andere Kräuter darüber. Wer möchte serviert einen bunten Salat dazu, der wiederum vorzugsweise mit selbstgemachtem Kräutersalz gewürzt wird.
