© Maria Nasswetter

Mit Kindern ins Museum gehen

In unterschiedlichen Museen werden Workshops für Familien und Kinder angeboten. Es kann sein, dass man sich mit einer Fachkraft des Museums gemeinsam eine aktuelle Ausstellung oder bestimmte Exponate eines Museums ansieht. Danach kann nach einer  bestimmten Vorgabe zu einem Thema etwas gebastelt, gemalt und erarbeitet werden. Diese Art von Museumsbesuch stellt einen kreativen und kurzweiligen Zugang zur Kunst und der Ausstellungswelt dar. Und es gibt noch andere Möglichkeiten, Kinder für künstlerische Werke zu begeistern.

Immer mehr Angebote...

Wie eingangs beschrieben, lassen sich viele Museumsbetreiber und Gestalterinnen etwas für Groß und Klein und für die ganze Familie einfallen. Oftmals werden Angebote wie Workshops mit gemeinsamen Führungen so gut genutzt, dass man sich schon Wochen im Voraus dafür anmelden muss. Und so ist es möglich, einmal mit der gesamten Familie sich etwas Künstlerisches zu erarbeiten. Wer das jedoch nicht möchte, der hat meist die Möglichkeit, das Kind oder mehrere Kinder, sofern diese wollen und alt genug sind, allein zu einem derartigen Event zu schicken. Dann haben die Erwachsenen Zeit, sich in Ruhe eine Ausstellung anzusehen oder diverse Besorgungen zu machen. In vielen Kunstmuseen gibt es tolle Möglichkeiten, mit unterschiedlichen Materialien und Anregungen nach Anleitung selbst etwas Kreatives entstehen zu lassen.

Schnitzeljagd im Museum

Auch das wird immer beliebter. Man bindet so die jüngeren Besucher und Besucherinnen mit ein. Dabei werden Folder und kleine Büchlein bei der Kasse hergegeben. Darin befindet sich die Anleitung zu verschiedenen Aufgaben, die mit den ausgestellten Exponaten in Zusammenhang stehen. So kann es sein, dass man auf ein Losungswort kommen muss, indem man verschiedene Buchstaben oder Zahlen an Schaukästen versteckt entdecken muss. Hat man alle gefunden und die entsprechenden Buchstaben zusammengestellt, kommt ein Lösungswort heraus. Das ganze Prozedere lässt sich mit sportlichem Ehrgeiz und schnell erledigen. Es kann jedoch auch dazu dienen, die einzelnen Ausstellungsstücke entsprechend genau zu betrachten und sich für das jeweilige Thema Zeit zu nehmen. Am Schluss gibt es dann meist für die eifrigen Besucher und Besucherinnen kleine Überraschungen. Auf jeden Fall soll dies dazu dienen bereits Kindern das Museum schmackhaft zu machen und die Art des Genusses näherzubringen.

Sich einfach treiben lassen

Um sich einfach im Museum treiben zu lassen, eignen sich beispielsweise die Bundesmuseumscard in Wien, die Niederösterreichcard oder sonstige derartige Angebote. Denn wenn ich nur einmal im Jahr einen bestimmten Betrag als Erwachsener zahle, dann kann ich so lange, so kurz und manchmal so oft man will, in dafür vorgesehene Museen gehen. Kinder haben meist freien Eintritt. Daher ist es durchaus auch mal spannend nur für drei Bilder ins Museum zu gehen. Man kann ausprobieren, wie lange das mitgenommene Kind oder die Kinder Interesse zeigen. Und ohne einem schlechten Gewissen das Museum wieder zu verlassen, wenn der Besuch nicht mehr gewünscht wird. Um dann ein anderes Mal wieder zu kommen und sich in den Genuss nur weniger Exponate zu begeben.

Der Fantasie sind fast keine Grenzen gesetzt

So lässt sich zusammenfassend sagen, dass es viele Varianten gibt, um Kindern und Jugendlichen Kunst, auch wenn sie sperrig und wenig anspricht, näher zu bringen. Und viele Museumsbetreiber nehmen immer mehr Rücksicht darauf, dass die ehrwürdigen Kunsträume von Kindern belebt werden und lassen sich dazu Spannendes einfallen.