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Schnitzelvariationen mit Beilagen

Das Schnitzel hat immer Saison. Es schmeckt womöglich zuhause am besten. Zumindest weiß man welches Fleisch man verwendet und dass das verwendete Öl frisch ist. Es gibt das bekannte Wiener Schnitzel, dass aus Kalbfleisch besteht. Die kostengünstigere Variante ist das Schweinsschnitzel. Manche mögen jedoch den Geschmack von Kalb nicht. Und immer beliebter ist das Hühnerschnitzel und das Putenschnitzel. Zu einem köstlichen Schnitzel gehört ebenso eine passende und hervorragend zubereitete Beilage. Das ist klassischerweise der Erdäpfelsalat. Im Winter macht sich dazu ein Vogerlsalat sehr gut. Und eine besondere Draufgabe ist das Dörrzwetschkenkompott, gerade im Winter. In der Gastronomie werden die Schnitzel oftmals mit Preiselbeeren in einem Schüsserl und einer Scheibe Zitrone serviert.

Die klassische Variante

Dazu nimmt man je nach Budget, Gusto und Vorlieben Kalb, Schwein, Huhn oder Pute. Das Schnitzelfleisch wird je nach dem mehr oder weniger geklopft. Es sollen auf jeden Fall dünne Schnitzel sein. Diese paniert man, nachdem man sie auf beiden Seiten gesalzt hat. Zuerst werden die Schnitzel in Mehl gewendet, sodass überall eine dünne Schicht Mehl darauf zu sehen ist. Dann wird es im verquirlten Ei gewendet und im Anschluss daran mit Bröseln bedeckt. In einer großen Pfanne oder in bewährter Weise im Wok werden nun die panierten Schnitzel goldgelb herausgebacken. Dazu verwendet man ein sehr gut erhitzbares Öl, eventuell vermischt mit Kokosfett oder nur Kokosfett. Manche verwenden dafür Schweineschmalz.

Als Beilage ist der Erdäpfelsalat traditionell. Am besten man schneidet bereits die Zwiebel, während die Erdäpfel gar werden. Die Zwiebelstücke werden in eine Schüssel gegeben und mit etwas Zucker und Öl bedeckt zum Ziehen auf die Seite gestellt. Sind die Erdäpfel geschält, werden diese in Spalten zur Zwiebelmischung gegeben. Gut gesalzen und mit Essig abgeschmeckt, wird mit etwas Gemüsesuppe aufgegossen. Erdäpfel nehmen viel Flüssigkeit auf, daher kann es ruhig ein wenig mehr sein.

Varianten bei der Panier und bei der Beilage

Wer möchte, verwendet statt der Brösel Cornflakes. Gerade im Trend liegt das Pankomehl. Dieses wird wahlweise mit Cornflakes vermengt und statt der Brösel verwendet. Herausgebacken wird das Schnitzel wieder mit Öl, Kokosfett oder Schweineschmalz.

Zum Erdäpfelsalat kann Vogerlsalat hinzugefügt werden. Wer das nicht mag, der mariniert extra die Blätter des Vogerlsalates.

Es empfiehlt sich, wie eingangs beschrieben, im Winter eine Dörrzwetschkenkompott dazu zu servieren. Die Dörrzwetschken werden mit Wasser und zwei Gewürznelken weichgekocht. Wenn diese ganz weich sind, fügt man etwas Zucker und Zimt dazu. Und serviert es ähnlich wie Preiselbeeren.

Kaltes Schnitzel

Wer genug Schnitzel zubereitet hat und etwas davon übriggeblieben ist, der lässt es sich kalt zur nächsten Jause schmecken. So schneidet man beispielsweise die übriggebliebenen Schnitzel in Streifen. Dazu isst man Essiggurken, geschnittenes Gemüse, Schwarzbrot und nach Belieben bereitet man diverse Dips dazu vor. So schmeckt Sauerrahm mit Salz und Schnittlauch sehr gut. Oder man serviert Ketchup und Mayonnaise dazu. Ebenso eignen sich gekochte Eier und ein Käferbohnensalat mit Kernöl. Falls noch etwas vom Erdäpfelsalat da ist, lässt sich der ebenso gut dazu essen.

 

Der Aufwand lohnt sich

Die Vorbereitungen sind ein wenig aufwendig, jedoch lohnen sie sich, weil ein selbst herausgebackenes Schnitzel besonders gut mundet. Das verwendete Öl sollte man zur Gänze entsorgen. Am besten man leert es in einem orangenen Kübel, der beim Sondermüllplatz in Wien erhältlich ist und dort wieder gefüllt abgegeben werden kann.