© Bild: Maria Nasswetter

Wetterfest bewegen

Der Herbst naht und damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es kühler und unbeständiger, regnerischer und für manche unwirtlicher wird. Kindern macht ein sogenanntes schlechtes Wetter kaum etwas aus. Wenn sie sich bewegen wollen, dann ist es ihnen meist egal, ob es heiß oder kalt ist und ob es regnet oder die Sonne scheint. Vielleicht haben Eltern bereits festgestellt, dass ein Regenwetter sogar motivierender sein kann. Man denke dabei nur an das Beliebte „in Lacken hüpfen“. Motivierte und gesunde Kinder bewegen sich beinahe ständig, daher muss man sie auch nicht ganz so dick in Kleidung einpacken, wie man vielleicht meinen würde. Es gibt auch da natürliche Unterschiede, je nachdem wie kälte- und wärmeempfindlich jemand ist.

Ausflug – hurra, Wetter fast egal

Hier wird dafür plädiert, sich nicht vom Wetter abhalten zu lassen. Es kommt selbstverständlich darauf an, ob man eine Gebirgswanderung vorhat, ob es eine mehrtätige Reise sein soll oder ob man einfach mal rausgeht und sich in der Natur bewegt. Gerade wenn man weiß, dass man nach einer Regen-Wanderung gleich nach Hause und unter die warme Dusche kann, ist es einen Versuch wert. Gerade wenn es nicht eiskalt und sehr stürmisch ist und es nur regnet, lässt es sich oft wundervoll fast allein die schönsten Wege gehen. Das Schuhwerk sollte schon wasserdicht sein. Und man kann ein Regenzeug dabeihaben. 

Schneller Wetterumschwung in den Bergen

Gerade da ist es oft unglaublich, wie rasch sich das Wetter ändern kann. Daher ist es bei einer Bergwanderung immer notwendig, sich für alle Fälle gut auszurüsten. Abgesehen davon ist ein hoher Wanderschuh beinahe unumgänglich. Viele unterschätzen oft die Mühsal steiniger Wege, das viele Wurzelwerk und steile abschüssige Wege. Dann wird es anstrengend und die Gefahr des Umknickens steigt.

Ein Rucksack voll mit wichtigen Utensilien

So ein gut gepackter Rucksack ist sehr umsichtig und wichtig. Man sollte sich schon genau überlegen, was man wirklich braucht. Und so packen, dass die schweren Sachen unten sind und das ganze Volumen des Rucksackes ausgenutzt wird.  Allerdings darf dabei nicht vergessen werden, dass die Dinge, die man mitunter schnell zur Hand haben muss, auch tatsächlich gut und schnell darin erwischt werden können.

Jede Jahreszeit hat ihren Reiz

Warum doch beträchtlich viele Menschen von schönem und schlechtem Wetter reden, ist erstaunlich. Die Sonne, die Niederschläge, Wärme und Kälte sind Naturereignisse, die es braucht, damit wir auf diesem Flecken Erde leben können. Wer sich nur ein wenig auf die Gegebenheiten einlässt und sich entsprechend dazu kleidet, der wird entdecken, wie angenehm man bei scheinbar unangenehmem Wetter unterwegs sein kann. Wie schade wäre es doch, würde man zuhause bleiben, die Freunde nicht treffen, nur weil ein wenig Regen angesagt ist. Einfach mal ausprobieren, ist die Devise. Man kann immer noch  im schlimmsten Fall absagen, umdrehen, sich eine Alternativ überlegen. Wichtig ist, dass man sich sehr genau und eingehend mit angesagtem Sturm, Regen und Gewitter, gerade in den Bergen befasst. Bei sehr starkem Wind muss man unbedingt den Wald meiden und sich gut überlegen, wohin man geht. Beachtet man all dies, dann steht einem Schlechtwetterausflug nichts mehr im Wege.